Die Tischlereitechnikausbildung am Werkschulheim Felbertal
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Abteilungsleiter: Dipl.-Päd. Franz Einberger Im ersten Ausbildungsjahr der Tischlerei erlernen die Schüler das händische Bearbeiten des Holzes. Sie fertigen ein Kleinmöbel (z.B. Holztruhe), in dem möglichst alle klassischen Holzverbindungen und Arbeitsgänge vorkommen. In den darauffolgenden Jahren fertigen die Schüler Möbel, deren Schwierigkeitsgrad sich von Klasse zu Klasse steigert. Besonderes Augenmerk wird auf saubere Ausführung, Maßgenauigkeit, Oberflächengüte, gutes Design und mit zunehmender Ausbildungsdauer auch auf die Fertigungszeit gelegt. Zur Praxis wird natürlich auch die fachtheoretische Ausbildung vermittelt. Ein Beispiel: Wenn der Schüler in der Werkstätte einen Schreibtisch fertigt, zeichnet er vorher denselben Schreibtisch im Fachzeichenunterricht auf CAD und stellt ihn danach mit einem Renderprogramm fotorealistisch am Bildschirm dar. Die Lehrabschlussprüfung stellt den Abschluss der Handwerksausbildung dar. Die Schüler planen und fertigen ein Gesellenstück zur Gänze selbst. Anschließend legen die angehenden Gesellen vor der Prüfungskommission eine mündliche Prüfung ab. Bei der Präsentation und Beurteilung der Gesellenstücke sind Vertreter der Landesinnung anwesend. |

