Sozialkreis

Sozailkreis
Seit 24 Jahren besteht der Sozialkreis des Werkschulheim Felbertal. Ihm gehören derzeit 20 OberstufenschülerInnen an. Geleitet wird er von Dr. Christian Plankensteiner.
Zwei Schwerpunkte hat sich der Sozialkreis gesetzt:

Bewusstmachung von sozialen Problemen
Konkrete Hilfe in Form von Einsätzen und Geldaufbringung

Hauptkriterium für die Auswahl eines Projektes ist, dass wir direkten Kontakt zu den unterstützten Menschen haben. Damit wird vermieden, dass unsere Hilfe unkontrollierbar in anonymen Kanälen verschwindet.

Unsere Schwerpunkte:
Bazar für eine faire Welt", den wir einmal monatlich durchführen. Wir verkaufen Produkte aus Ländern der 3.Welt, wobei die Hersteller einen gerechten Lohn für ihre Arbeit bekommen. Außerdem werden bei der Herstellung der Waren keine Kinder zur Arbeit verpflichtet.
Regelmäßig bewirten wir die Eltern an Elternsprechtagen mit Kaffee, Kuchen, Brötchen, etc. Das dafür gespendete Geld kommt der Finanzierung unserer Projekte zugute.
Im Vorjahr renovierten wir einige der Freizeiteinrichtungen im Bereich des Polizeigefangenenhauses und unterstützten eine in Not geratene Familie. Wir halfen bei der Organisation eines Generationenfestes im Sozialzentrum des Salzburger Roten Kreuzes.
Schon zweimal wirkten Mitglieder unseres Kreises bei „72 Stunden ohne Kompromiss“ mit. Dabei setzen die Jugendlichen 3 Tage lang ihre Arbeitskraft für abgeschlossene Miniprojekte in ganz Österreich ein.
Wir besuchten die Strafanstalt Suben und den Verein für Resozialisierung Strafgefangener in Braunau. Diesen Verein haben wir schon mehrfach unterstützt und wollen es auch in Zukunft wieder tun.
Als großes Projekt richtete unser Kreis das Kommunikationscafe im neuen Integrationshaus des Evangelischen Flüchtlingswerkes ein. Dafür wurde in unseren Werkstätten in vielen freiwilligen Arbeitstunden eine Bar und eine Lounge gebaut. Dieser Raum soll den dort wohnenden Menschen aus verschiedenen Ländern dazu dienen, untereinander und mit Salzburgern Kontakte zu pflegen und damit besser integriert zu werden. Viele dieser Menschen haben ein schreckliches Schicksal hinter sich, da sie in ihrem Heimatland bedroht, verfolgt und teilweise auch gefoltert wurden.

Bildergalerie Sozialkreis 1
Bildergalerie Sozialkreis 2
Bildergalerie Sozialkreis 3