Projektwoche der 1a
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„Der Lauf der Dinge“ - eine Projektwoche mit technischem Schwerpunkt
Der gleichnamige Kunstfilm von Peter Fischli und David Weiss aus dem Jahr 1987 hat uns dazu angeregt, die Idee einer Kettenreaktion im Rahmen einer Projektwoche zu verwirklichen
Am ersten Projekttag stand ein Besuch des „Science Centre“ im „Haus der Natur“ auf dem Programm. Die Schülerinnen und Schüler konnten in einer Vielzahl von interaktiven Experimentierstationen diverse Naturkräfte wie Hebelgesetze, Auftrieb und dgl. eigenhändig ausprobieren. Auch zwei spannende Aufgaben (Bau eines Automobils aus einfachen Materialien und Analyse einer chemischen Substanz) wirkten inspirierend für das Bauen der eigenen Stationen am darauffolgenden Tag.
Mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln schufen wir in beiden Werksälen die Voraussetzung für eine Kettenreaktion. Wir nützten die physikalischen Prinzipien wie die Schwerkraft, die Zentrifugalkraft, das Trägheitsmoment und die Hebelwirkung.
Die Schülerinnen und Schüler hatten tolle Ideen, waren begeistert bei der Sache und hatten erstaunliches Durchhaltevermögen. Gemeinsam ist es gelungen, eine Kettenreaktion zustande zu bringen, die in einem Werksaal durch ein Mäusefallenfahrzeug gestartet wurde. In der Folge fielen Dominosteine, ein Nudelwalker löste einen Hebelmechanismus aus, das Auto begann loszufahren,… eine gefüllte Flasche fiel um,die Wasserleitung wurde aufgedreht, das Wasser füllte einen Kübel, die Wippe ging hoch, ein Seil löste sich dadurch, der Korb fuhr über die gespannte Schnur usw. usw. … und am Schluss brachte ein hochspringendes Stofftier einen Luftballon zum Platzen.
Die Kettenreaktion wurde von Herrn Daxner und Frau Karolus auf einem Kurzfilm festgehalten und von zwei „Pofis aus der Filmbranche“(Lukas Kendler und Florian Grünbart aus der 5a) geschnitten und mit passender Musik hinterlegt.
Zusätzlich brachten die Schüler der 1a sämtliche Erkenntnisse der Projekttage zu Papier und probten für ihre Projektpräsentation am Ende der Woche.
Die Abschlusspräsentation vor Unterstufenpublikum und Eltern, bei der Fotos kommentiert wurden, der Kurzfilm gezeigt wurde und der Wochenablauf detailliert beschrieben wurde, rundete das Programm ab.
Den Rückmeldungen und den freiwillig geleisteten „Überstunden“ nach zu schließen
kann man wohl behaupten, dass dieses Projekt geglückt ist und eine willkommene Abwechslung zum Unterricht darstellte. (Verfasser: Karolus A., Hintermayr H.)
(Betreuendes Team:
Frau Karolus und Herr Daxner: Organisation, Durchführung und Dokumentation des Experiments „Lauf der Dinge“:
Frau Gatterbauer, Herr Schmitzberger, Herr Lacher und Frau Hintermayr: Organisation des Museumsbesuchs und Betreuung während der technischen Experimente, der Verarbeitungsphase und der Präsentation)
Projektwoche der 1a „Der Lauf der Dinge“
aus Sicht einer Schülerin
Die Projektwoche der 1a war sicher ein tolles Erlebnis für alle, die mitgearbeitet haben. Mit Frau Karolus und Herrn Daxner die Kettenreaktionsstationen aufzubauen war wirklich sehr lustig! Leider hat nicht alles geklappt, aber das ist ja egal!
Einmal fuhren wir noch ins „Haus der Natur“ und schauten und mit Frau Hintermayr, Herrn Schmitzberger und Frau Gatterbauer die Technikabteilung an. Es war sehr interessant, und wir haben sehr viel dazu gelernt.
Ich glaube, diese Woche hat unsere Klasse um einiges zusammengerückt.


