Gesund und fit
Schülerberichte der 2a Klasse über ihre Projektwoche zum Thema
„Gesund und fit“
vom 12.bis 18.5.2011
(Betreuende Lehrer: Andrea Karolus, Magdalena Koch , Franz Huber, Franz Lacher, Franz Maringgele, Eberhard Daxner, Heidrun Hintermayr)
Krimml
Unsere Projektwoche startete mit einer Exkursion nach Krimml. Am Donnerstag, den 12.5. um 6:55 warteten wir am Bahnhof Salzburg auf Herrn Huber, wo es eigentlich geheißen hatte, dass Herr Huber auf uns wartet! Um zehn nach sieben fuhren wir endlich mit dem Zug (City Shuttle) weg!
Die langweilige Zugfahrt vertrieben wir uns mit Singen, Plaudern und Zocken.
Als wir dann in Zell am See ankamen, erwartete uns schon der nächste „Zug“- die Krimmler Bahn. Aber es dauerte eine Weile bis wir unser Ziel erreichten, denn wir blieben bei jedem Misthaufen stehen. (Am Weg überholten uns schon die Fußgänger.)
Eineinhalb Stunden Bahnfahrt von Zell am See bis Krimml (mit dem Auto ungefähr eine halbe Stunde) !!!!
Endlich angekommen, erfuhren wir, dass wir jetzt noch mit dem Bus fahren mussten! Zum Glück nur drei Minuten.
Im Gemeindeamt von Krimml sahen wir uns einen interessanten Film über die Krimmler Wasserfälle an, danach machten wir einen Lungenfunktionstest und schon ging es los zur Gesundheitswanderung! Wir wanderten erst 20 Minuten, da begann es zu schütten. Wir suchten unter einer riesigen Eiche Schutz, aber es dauerte nicht lange, da begann die Sonne wieder zu lächeln.
Am Fuße des Berges donnerte das Wasser des 3. Wasserfalls herunter. Wir gingen so nahe „zuawi“, dass wir von den feinen Wassertröpfchen ganz nass wurden.
Pitschnass gingen wir weiter hinauf. Als wir oben ankamen, jausneten wir „Hipp“.
Nach dem Abstieg sahen wir uns noch die Wasserwunderwelten an. Es fing zwar wieder zu schütten an, aber das war uns egal, denn wir wären sowieso so nass geworden.
(Elli, Magdi, Max H., Alex B. und Marco)
Entspannung auf Daumendruck…
In der Projektwoche der 2a gab es viele interessante Ereignisse. Eines davon war das Shiatsutraining. Zwei in Shiatsu ausgebildete Mütter besuchten unsere Klasse, um uns einige Tricks zu zeigen.
Wir arbeiteten in Zweierteams. In der ersten Stunde brachten uns die beiden Mütter die Kunst des Shiatsu bei, und in der zweiten Hälfte massierten wir uns gegenseitig.
Es war sehr angenehm und entspannend. Wir, die zweite Klasse, würden es weiterempfehlen.
(Paul Hagler, Leonhard Koblitz, Tim Haider, Severin Erlmoser und Max Neukirchner)
Der Besuch im Kletterpark
Es regnete, als wir endlich nach einer 25minütigen Fahrt am Eingang des Anifer Kletterparks ankamen. Dieser war allerdings noch geschlossen, und wir mussten draußen im Regen stehen. Dann endlich kam der Betreuer und sperrte uns auf. Er gab uns unsere Ausrüstung, die wir während der Einführung anlegten.
Wir machten als erstes einen Einführungsparkour und dann ging es erst recht los. Wir machten uns auf zur ersten Stufe. Diese war relativ leicht zu schaffen. Nur der Regen machte alles nass und glitschig. Ohne die Sicherung wären einige abgestürzt.
Dann gingen wir zur Stufe 3, die um einiges anspruchsvoller war. Da gab es z.B. eine Station wo man immer in große Seilschlingen steigen oder über ein Stahlseil gehen musste, das sehr rutschig war. Wir benützten auch eine Seilrutsche, wo man sich am Ende mit einem Strick hochziehen musste.
Am Ende durfte man noch Station vier machen. Das war die höchste für uns zulässige Stufe. Diese war sehr anspruchsvoll, aber auch die coolste. Eine Station bestand darin, dass man Baumstämme, die mit Stahlketten verbunden waren, zu überqueren. Eine andere bestand darin, mit einem umgebauten Skateboard über ein dünnes Stahlseil zu schlittern.
Bei der außergewöhnlichsten Station musste man auf einem Hänge-dingsbums an das andere Ende gelangen. Viele erreichten ihr Ziel erst nach dem dritten Versuch, denn es hagelte und regnete im Massen, was das Ganze nicht gerade erleichterte.
Wir alle kamen nur ganzkörperdurchnässt wieder zum WSH.
Dieser Ausflug war für (fast) alle unvergessliches Erlebnis.
(Severin Erlmoser, Tim Haider und Max Neukirchner)
Perfekte Atmosphäre für perfektes Menü
Wir, die Schüler der 2A, veranstalteten dieses Jahr eine Projektwoche zum Thema „Gesund und fit“. Am Dienstag in der Projektwoche kochten wir zusammen mit Herrn Lacher und Frau Hintermayr ein gesundes Menü. Als Vorspeise gab es eine Nudelsuppe. Dafür kochten wir Fleisch und Gemüse mehrere Stunden lang in einem Topf. Als Hauptspeise servierten wir ein Pangasius-Filet in Weißweinsoße mit Basmatireis und Letscho-Gemüse. Als Nachspeise gab es einen Obstsalat mit Trauben, Äpfeln, Orangen usw.
Da das Auge mitisst, haben wir uns mit Frau Karolus eine sehr gute Idee ausgedacht. Wir haben unsere eigene Tischdeko gemacht. Als erstes haben wir mit dem Kartoffeldruck unsere eigenen Tischdecken gemacht. Wir schnitten Motive aus den Kartoffeln, strichen sie mit Farbe ein und druckten sie in Zweierteams auf einen weißen Stoff. Danach musste es trocknen. Nun wurden aus buntem Rillenpapier gesunde Früchte und andere gesunde Sachen ausgeschnitten. Die wurden auf Bastringketten aufgefädelt. Danach wurden Kerzenhalter aus Backpapier und Wachs gebastelt. Nun schoben wir die Tische zu einer langen Tafel zusammen und legten die Tischtücher und Ketten darauf. Außerdem stellten wir zwei Blumenvasen auf den Tisch, dazu noch sechs Äpfel. Zum Schluss falteten wir Servietten zu Seerosen. Von diesen wurde jeweils eine gemeinsam mit einem Blatt und einem kleinen Paprika auf ein Teller gestellt. Fertig! Nun genossen wir das sehr gute und gesunde Essen und fühlten uns rundum wohl.
(Von Hannes Seigmann, Chrisoph Weiß, Harald Gruber, Lukas Pöckl, Alexander Schaffer)
Gesundheitssong, Englisch und Ernährungspyramide
In Musik haben wir einen Gesundheitssong gedichtet, den wir vom Lied „Grenade“ abgeleitet haben. Der Song stammt von Bruno Mars und ist ein aktueller Popsong. Wir wurden in sechs Gruppen eingeteilt, die jeweils eine Strophe bearbeiteten. Eine Gruppe schrieb den Background-Chor. Mit großer Begeisterung führten wir es dem Direktor, dem Administrator und einer finnischen Studentengruppe vor.
In Englisch erfolgte das Durchnehmen der Körperteile und wir bekamen unser „Schandblatt“ (Test Unit 16) zurück. Außerdem befassten wir uns mit dem Herz. Dieses Organ schafft es in einer Minute siebzigmal zu schlagen und pumpt somit das Blut durch den gesamten Körper. Danach bekamen wir einen Dialog, in dem ein Bub zum Doktor geht, um Medizin für seine Mutter zu besorgen.
Herr Maringgele erklärte uns in Bio die Ernährungspyramide bis ins Detail und wir hatten sehr viel Spaß. Im Anschluss formierten wir uns zu einer Pyramide. In jeder Etage wurden Tafeln mit den entsprechenden Nahrungsmitteln gehalten. Herr Maringgele machte Fotos.
Von Lukas Rettenbacher, Felix Riffelsberger, Florian Grill, Christoph Ebner, Maximilian Nussbaumer

