Genetikprojekt 7. Klassen
Im Rahmen des Faches Biologie organisierten die Lehrer Herr Oberhuemer und Herr Maringgele am Mittwoch, den 9. November 2011, einen ganztägigen Projekttag, bei dem uns Herr Mag. Nestelbacher mit dem „Fliegenden Labor“ besuchte.
Das zentrale Thema war die Genetik und der Sinn des Projektes bestand darin, das in der Theorie im Unterricht Gelernte in der Praxis anzuwenden. Das Ziel war aus Zellen der Mundschleimhaut die eigene DNA zu gewinnen und so Genaueres über unsere Herkunft, die Muskeln oder den Geschmackssinn zu erfahren.
Dazu rückte Herr Nestelbacher mit vielen High Tech Geräten an, und unser Chemiesaal wurde zu einem hochmodernen Labor umfunktioniert. Um am Ende zu einem Ergebnis zu kommen, mussten wir vorerst die entnommenen Zellen mithilfe unterschiedlichster molekularer Methoden von den nicht benötigten Bestandteilen trennen, um an die reine DNA zu kommen. Diese Vorgänge wurden mit großer Anspannung bestritten, weil man niemals sicher sein konnte, ob die DNA noch vorhanden war. Währendessen unsere Proben in den verschiedensten Geräten bearbeitet wurden, verkürzte der Vortragende die Wartezeiten mit einigen Ausführungen über die Genetik. Unter anderem bekamen wir einen Einblick in den Beruf eines Molekularbiologen und wir lernten den richtigen Umgang mit den grundlegenden Laborutensilien. Wichtig dabei ist, dass man äußerst genau, sauber und gewissenhaft arbeiten muss, um ein exaktes Ergebnis zu erzielen.
Zum Schluss möchte ich noch anmerken, dass es ein interessanter, aber auch lehrreicher Projekttag war, und dass Projekte dieser Art eine perfekte Ergänzung zum Unterricht sind.
Rupert Wallinger, 7A

