FAQ - häufig gestellte Fragen
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Wie erfolgt die Anmeldung und Aufnahme ins Werkschulheim? Der Einstieg ins Werkschulheim beginnt nach der Volksschule. Es gelten die gleichen Aufnahmekriterien wie für ein Gymnasium (max. zwei Gut im Volksschulzeugnis der 4. Klasse). Die Anmeldung ist in diesem Schuljahr jederzeit bis spätestens 25.1.2010 möglich. Alle Bewerber und Bewerberinnen werden zu einer dreitägigen Schulbahnberatung eingeladen, die die Grundlage für die Aufnahmeentscheidung bildet. Für die Erstanmeldung benötigen sie das Anmeldeformular und das Abschlusszeugnis der 3. Klasse Volksschule. Im Anschluss erhalten Sie schriftlich detaillierte Informationen. Wie verlaufen die Tage der Schulbahnberatung vom 1. bis 3. Februar 2010? An diesen Tagen wird ein abwechslungsreiches Programm mit verschiedenen Eignungstests angeboten (Werken, Deutsch, Mathematik, soziale und psychologische Komponenten, Spiele). Betreut werden die Kinder, die in Gruppen unterteilt werden, von Erziehern und älteren Schülern (Kornetten). Die Bewerber für das Internat übernachten während dieser Tage im Werkschulheim und essen auch im Internat. Sie bekommen drei Hauptmahlzeiten, sowie vormittags und nachmittags eine Jause. Die halbinternen Schüler und Schülerinnen werden jeweils in der Früh von den Erziehungsberechtigten in die Schule gebracht und am Abend wieder abgeholt (Mittagessen und 2x Jause wird vom Werkschulheim gestellt). Die Ergebnisse der Aufnahmsprüfung erfahren Sie ab Donnerstag, dem 4.Februar auf unserer Homepage, außerdem werden Sie schriftlich verständigt. Aufnahme von Mädchen Derzeit sind etwa 35 Mädchen unterschiedlichen Alters (= etwa 10 % der Gesamtschülerzahl) am Werkschulheim Felbertal. Wie ihre männlichen Kollegen besuchen sie das Gymnasium (mit eigenem Sportunterricht für Mädchen) und erlernen eine der angebotenen Handwerkssparten. Derzeit ist nur die Aufnahme ins Halbinternat (Tagesbetreuung) für Mädchen aus der näheren Umgebung möglich, da im Internat die infrastrukturellen und betreuungsmäßigen Voraussetzungen fehlen. Im Zuge der Internatssanierung wird an einem Konzept gearbeitet, das die Integration von Mädchen vorsieht. Bei entsprechendem Bedarf wird so mittelfristig der Einstieg für Mädchen ins Internat möglich sein. |
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Wie erfolgt der Einstieg ins Werkschulheim in die 2. -4. Klasse? Zwischen der 2. und 4. Klasse (6.-8 Schulstufe) ist der Einstieg ins Werkschulheim Felbertal nur nach Maßgabe freier Plätze möglich. Diese „Quereinsteiger“ müssen keine Aufnahmeprüfung absolvieren, allerdings die Kriterien zum Besuch eines Gymnasiums erfüllen (Zeugnisse bitte unbedingt vorlegen). Vor der Aufnahme wird die Kandidatin / der Kandidat gemeinsam mit den Erziehungsberechtigen zu einem Gespräch mit dem Direktor und der Erziehungsleiterin eingeladen. Schüler und Schülerinnen, die in die 3. oder 4. Klasse einsteigen wollen, müssen die entsprechenden Lateinkenntnisse im Zeugnis belegen können beziehungsweise sich innerhalb einer Frist der entsprechenden Einstufungsprüfung unterziehen. Schüler und Schülerinnen aus dem Ausland können anfangs nur als „außerordentliche“ Schüler (so der juristische Terminus) aufgenommen werden. Erst nach dem Bestehen der individuell notwendigen Einstiegsprüfungen werden sie als „ordentliche“ Schüler geführt. Kann man nach der 4.Kl. Hauptschule/Gymnasium (=8.Schulstufe) in die Oberstufe einsteigen? Die Zahl der Oberstufenschüler ist bei uns durch die Zahl der verfügbaren Handwerksplätze begrenzt. Ein Einstieg in die Oberstufe ist daher abhängig von der Anzahl der frei verfügbaren Plätze. SchülerInnen, die nach der Hauptschule oder nach der Unterstufe eines Gymnasiums in die 5. Klasse einsteigen wollen, müssen sich in diesem Schuljahr bis spätestens 25. Jänner 2010 bei uns anmelden. Grundsätzlich werden Hauptschüler und Gymnasiasten gleichwertig eingestuft. Hauptschüler sollten möglichst aus der 1. Leistungsstufe kommen, und dürfen in ihrem letzten Zeugnis in den Fächern Deutsch, Englisch, Mathematik in der zweiten Leistungsstufe schlechtesten Falls ein Gut haben. Am Freitag, dem 29. Jänner 2010, findet für alle Bewerber ein handwerklich technischer Eignungstest am Werkschulheim Felbertal statt. Dieser ist notwendig, um eine sinnvolle Zuordnung ins Handwerk treffen zu können. Hierbei fallen Kosten von 50 Euro an. Auf Basis dieses Tests und der vorliegenden Schulzeugnisse findet eine Aufnahme-Reihung innerhalb der Bewerber statt. Schüler und Schülerinnnen ohne Lateinkenntnisse wählen Französisch als zweite Fremdsprache. |
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Kann ich mir die Schule einmal anschauen? Wie jedes Jahr bietet das Werkschulheim Felbertal im laufenden Schuljahr zweimal einen Tag der offenen Tür an. Voranmeldung ist dazu keine notwendig. Halbstündig finden an diesem Tag zwischen 9 Uhr und 15 Uhr Führungen durch die Schule, die Werkstätten und das Internat statt. Weitgehend wird auf ein Showprogramm verzichtet, es findet auch an diesem Tag Regelunterricht statt. Die Führungen werden von Elternvertretern, Schülern und Lehrkräften geleitet, die für Fragen aller Art zur Verfügung stehen. Termine: 23. Oktober 2009, 9 Uhr bis 15 Uhr 4. Dezember 2009, 9 Uhr bis 15 Uhr Das Werkschulheim Felbertal ist auch bei der Berufsinformationsmessse in Wels (14.-17. Oktober 2009) mit einem Stand vertreten, ebenso bei der Berufsinformationsmesse in Salzburg (19.-22. November 2009). |
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Was ist das Besondere an der Werkschulheim-Ausbildung? Das Werkschulheim Felbertal ist ein Privatgymnasium mit Öffentlichkeitsrecht, in dem die Schüler in neun Jahren eine einzigartige Doppelqualifikation erwerben: einerseits den AHS-Abschluss, der zum Studium an jeder Universität berechtigt, andererseits die Gesellenprüfung in einem Handwerk. Die Schule wird als Internat, aber auch mit Tagesbetreuung für Schüler und Schülerinnen der näheren Umgebung, geführt. Die Schüler kommen aus ganz Österreich und dem benachbarten Ausland. In der Unterstufe sind die Schwerpunkte Werken und Informatik, in der Oberstufe wird die Handwerksausbildung parallel zum Gymnasium geführt Das Werkschulheim ist leicht zu erreichen (Lageplan). Wie erfolgt die Anreise ins Werkschulheim? a) Für Internatsschüler erfolgt die An- und Abreise nach Wochenenden und freien Tagen/ Ferien entweder individuell, in Fahrgemeinschaften oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Ein Postbus bringt die Schüler nach Unterrichtsschluss zum Hauptbahnhof Salzburg, von wo die Weiterfahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erfolgt, beziehungsweise am Sonntag Abend (21:00 Uhr) vom Hauptbahnhof ins Werkschulheim. b) Die halbinternen Schülerinnen und Schüler reisen jeweils am Morgen an (individuell oder per Bus) und werden täglich ab 17 Uhr vom jeweiligen Busunternehmen wieder in ihren Heimatort gebracht. |
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Welche Schwerpunkte hat das Gymnasium? Im Unterricht der Unterstufe wird mit insgesamt 19 Wochenstunden ein intensiver Schwerpunkt im Werkunterricht gebildet. Der Zusammenhang von Lernen und den Erfordernissen der Berufswelt und im Handwerk bildet einen weiteren Schwerpunkt unseres Schulkonzeptes und zeigt sich etwa in entsprechenden fakultativen Zusatzangeboten und einer umfassenden Computerausbildung. Im Bereich der Fremdsprachen wird Englisch ab der 1. Klasse, Latein ab der 3. Klasse, Französisch ab der 5. Klasse und Spanisch ab der 7. Klasse angeboten. Zusätzlich wird die Möglichkeit zu Zertifizierungen geboten. Schwerpunkte im Schuljahr sind verschiedene Projektwochen sowie die Projekttage und die Lager- und Wanderwoche für alle Klassen und das Technikerprojekt für die 8. Klasse. Wie lange dauert die Schulausbildung? Aufgrund der Handwerksausbildung und den zusätzlich notwendigen Ausbildungsstunden ist der Schulbesuch im Gymnasium auf neun Jahre angelegt. Haben Sie am Samstag Unterricht? Um den Internatsschülern längere Wochenendaufenthalte zuhause zu ermöglichen, wird abwechselnd in einem 6-Tage (Unterricht auch samstags) und einem 5-Tage Rhythmus (Unterrichtsschluss für alle am Freitag) unterrichtet. |
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Welche Handwerksfächer stehen zur Wahl? In der Oberstufe bietet das Werkschulheim eine Handwerksausbildung in den drei Sparten Mechatronik; Maschinenbautechnik und Tischlereitechnik. Die Ausbildung dauert vier Jahre und umfasst insgesamt etwa 70 Jahresstunden. Besonderen Wert legen wir auf die fundierte Vermittlung von Basiswissen und auf praxis- und projektorientiertes Arbeiten in den Werkstätten, wo der Unterricht in Kleingruppen erfolgt (maximal 8 Schülerinnen und Schüler pro Meister). Die Ausbildung endet mit dem Technikerprojekt und den Lehrabschlussprüfungen mit den entsprechenden Qualifikationen (siehe auch Punkt 11: Abschluss). Kann sich mein Sohn das Handwerksfach aussuchen oder wie erfolgt die Einteilung? Die Zuteilung im Handwerk erfolgt durch ein mehrstufiges Verfahren. Bereits im Werkunterricht der Unterstufe lernen die Schüler und Schülerinnen den Umgang mit den unterschiedlichen Materialien und die Materialeigenschaften kennen. Ein verpflichtender technisch handwerklicher Eignungstest ermöglicht vertiefende Rückschlüsse über die handwerkliche Eignung und über die persönlichen Neigungen. Bei einem Schnuppertag in den Werkstätten werden die fachlichen Erfordernisse geklärt. In einem abschließenden Gespräch mit dem Direktor erfolgt die Zuordnung aufgrund der einzelnen Testergebnisse und der schulischen Qualifikation. |
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Wie sind das Internat und das Halbinternat strukturiert? Das Werkschulheim Felbertal wird als „Höhere Internatsschule“ geführt. Derzeit wohnen rund 180 Schüler im Vollinternat, etwa 150 Schüler und Schülerinnen besuchen das „Halbinternat“. Dieses steht nur Schülern und Schülerinnen aus der nähren Umgebung zur Verfügung. Das Internat ist nach Kleingruppen strukturiert, die in mehreren Internatshäusern zu je zwei Gruppen organisiert sind. Zwölf Kinder / Jugendliche sind jeweils einem Erzieher / Betreuer zugeordnet. Dieser ist für die Lernbetreuung und die Freizeitgestaltung sowie für das Funktionieren der alltäglichen Abläufe zuständig. Jedem Internatshaus sind somit zwei Betreuer zugeordnet, die abwechselnd tageweise Dienst haben. Derzeit wird die Wohnsituation durch den Neubau beziehungsweise die umfassende Sanierung der bestehenden Häuser infrastrukturell entscheidend verbessert. Statt der bisherigen Dreibett-Zimmer und einem gemeinsamen Bad wird auf Zweibettzimmer mit Nasszelle umgestellt. Die Schüler und Schülerinnen im Halbinternat sind in einem eigenen Haus untergebracht und in Gruppen zu etwa 20 Personen strukturiert. Der zuständige Erzieher ist für die Betreuung und Aufsicht bis 17 Uhr zuständig. |
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Was geschieht, wenn die Kinder krank werden? Am Werkschulheim gibt es eine eigene Krankenstation, die von Dipl. Sr. Gabi Sonnleitner Montag bis Freitag von 7:30 bis 13:30 Uhr betreut wird. Im Krankheitsfalle stehen zwei Zimmer mit Betten zur Verfügung. Die Eltern werden sofort verständigt und können Ihr Kind jederzeit abholen und zuhause pflegen. Sind die Eltern verhindert, übernimmt die Krankenstation die Betreuung. An wen kann sich mein Kind bei persönlichen Problemen wenden? Immer wieder kommt es vor, dass Heranwachsende mit Krisen konfrontiert sind, die von Liebeskummer bis zu existentiellen Fragen reichen. Am Werkschulheim gibt es hierfür drei Ansprechstationen: Mag. Günter Ketterer und Mag. Franz Ginzinger fungieren seit diesem Schuljahr als „Vertrauenslehrer“. Sie haben die KIS-Ausbildung absolviert und können von den Schülerinnen und Schülern jederzeit kontaktiert werden. Dipl. Sr. Gabi Sonnleitner ist ausgebildete Lebens- und Sozialberaterin und betreut die Kinder seit mehreren Jahren erfolgreich in vielen Gesprächen und in ihrer „Wohlfühl-Oase“. Vierzehntägig hält Mag. Kellner-Steinmetz am Freitag Vormittag seine Sprechstunde. Er ist ausgebildeter Psychologe. Gibt es bei Ihnen eine Lernbetreuung? Die Lernbetreuung findet durch den zuständigen Erzieher/ die Erzieherin statt. Von der 1. bis zur 6. Klasse findet täglich von 16:20 bis 18:00 Uhr eine „Lernstunde“ statt, in der die Hausübungen gemacht werden und die Vorbereitung auf den Unterricht stattfindet. Der Erzieher überprüft die Vollständigkeit der Hausübungen und organisiert notwendige Lernschritte mit den Schülern, die sich auch gegenseitig unterstützen. Von den Lehrkräften der Schüler erhält der betreuende Erzieher über die jeweiligen Leistungen regelmäßig schriftliche Rückmeldungen, die auch den Eltern zugänglich sind. Ausgehend von diesen Informationen kann er auf dieser Basis die notwendigen Schritte einleiten und organisieren. Die Lernbetreuung im Halbinternat ist in ähnlicher Form organisiert, jedoch zeitlich beschränkt, da die Kinder täglich um 17 Uhr nach Hause fahren. Nehmen sie auch Legastheniker und Kinder mit Lese- und Rechtschreibschwäche? Für die Betreuung von Legasthenie ist Prof. Meinhard Leitich zuständig, der eine umfangreiche einschlägige Ausbildung vorweisen kann. Zuerst erfolgt eine genaue Diagnose, dann wird ein individuelles Arbeitsprogramm erstellt. Erfahrungsgemäß braucht das notwendige Training eine individuelle Betreuung durch geschultes Personal. Die Organisation übernimmt Prof. Leitch, die Kosten sind von den Betroffenen zu übernehmen. Analog verfahren wir bei auffällig lese- und/oder rechtschreibschwachen Kindern. |
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Gibt es am Wochenende auch spezielle Freizeitangebote? Neben dem gemeinsamen Lernen ist die abwechslungsreiche Freizeitgestaltung besonders wichtig. Drei Mal pro Semester (sechs Mal im Schuljahr) findet für die Internatsschüler ein abwechslungsreich strukturiertes Wochenende am Werkschulheim Felbertal statt. Dieses ist für alle Schüler der 1. bis 6. Klasse verpflichtend und dient sowohl der aktiven Erholung wie auch dem Lernen und der Stärkung und Vertiefung des Zusammenlebens in der Gruppe. Die Termine werden zu Schulbeginn bekannt gegeben. Auf Wunsch können auch die Halbinternen Schüler an einzelnen Programmpunkten teilnehmen. Zudem gibt es für alle Schüler die Gelegenheit an jedem weiteren kurzen Wochenende (Unterricht am Samstag) nachhause zu fahren oder im Internat zu bleiben. Auch an diesen Wochenenden ist die erzieherische Betreuung gewährleistet und finden in eingeschränktem Maße (abhängig von der Zahl der anwesenden Schüler) Freizeitaktivitäten und Lernbetreuung statt. An den Wochenenden mit Unterrichtsende am Freitag fahren alle Schüler und Schülerinnen nachhause. Welche Freizeitangebote gibt es an ihrer Schule? Das Werkschulheim bietet zahlreiche Freizeitmöglichkeiten. Im Sport gibt es neben den betreuten Neigungsgruppen wie Fußball und Volleyball weitere Aktivitäten. Nahezu ganzjährig bespielbar ist der Soccerplatz, und der Volleyballplatz, weiteres stehen ein Bogenschießplatz, eine Eisstockbahn, der Street-Soccer-Platz und Tennisplätze zur Verfügung, auch die beiden Turnhallen (eine mit Kletterwand) können unter Aufsicht eines Erziehers in der Freizeit genützt werden. Die „Kleinen“ finden im angrenzenden Wald reichhaltige Möglichkeiten zum Hütten- und Staudammbauen. Für Oberstufenschüler steht ein eigenes Fitnessstudio zur Verfügung und am Abend öffnet das „Zentrum“, unser Schülertreff, seine Pforten. Im musischen Bereich gibt es verschiedene Möglichkeiten ein Instrument zu erlernen, Leseratten finden in der zentralen Schulbibliothek ein reichhaltiges Angebot. Tanzkurse, Perchtenschnitz-, Drechslerkurs, Bogenbau- und Didgeridookurs werden fallweise angeboten. |
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Wie hoch sind die Schul- und Internatskosten? Für Unterbringung, Verpflegung, Schule und Werkstätte gelten folgende Beträge: Interne: € 495.- (1.Kl.), € 510,- (2. Kl.), € 535.- (3.-4.Kl.) € 580.- (5.-9.Kl.) 12 x im Jahr Halbinterne: € 310.- (1.Kl.), € 320,- (2. Kl.), € 330.- (3.-4.Kl.) € 355.- (5.-9. Kl.) 12 x im Jahrweitere Details |
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Wie erfolgt der Schulabschluss? Die Ausbildung am Werkschulheim beinhaltet die beiden großen Komplexe Handwerksausbildung und Gymnasium, die jeweils eigene Abschlussprüfungen beinhalten. Im Handwerk schließt die Ausbildung mit dem so genannten „Technikerprojekt“ in der 8. Klasse und den theoretischen Prüfungen in Fachkunde und Betriebwirtschaftslehre am Beginn der 9. Klasse ab. Das „Technikerprojekt“ besteht im Kern aus drei Projektwochen, in denen das Gesellenstück geplant und gefertigt wird: eine Woche ist dem Zeichnen der Pläne am Computer gewidmet, zwei Wochen am Ende des Schuljahres sind der Produktion des Gesellenstückes in den Werkstätten vorbehalten. Diese Lehrabschlussprüfung ist rechtlich gesehen Bestandteil der Reifeprüfung, die mit dem schulischen Teil am Ende der 9. Klasse beendet wird und wie in jedem Gymnasium aus den schriftlichen und mündlichen Reifeprüfungen besteht. Das Abschlusszeugnis am Werkschulheim beinhaltet also sowohl den Lehrabschluss wie die Matura. Es berechtigt zu jedem Universitätsstudium, zum Besuch der einschlägigen Fachhochschulen und beinhaltet die Zulassung zur Meisterprüfung im gewählten Handwerk. |

