Eishockey am Werkschulheim

Eishockey am Werkschulheim
Die Idee wurde beim Hallenhockey geboren. Beim abendlichen Training mit Schülern, dachte ich, das müsste auch auf dem Eis möglich sein. Es vergingen noch einige Monate. Nach Genehmigung durch Erziehungsleiter Mag. Thomas Bayer übernahm ich die Organisation und bot zum ersten Mal am Werkschulheimein Eishockeytraining an.
Erste Voraussetzung war natürlich, dass die Jungs gute Kenntnisse im Eislaufen haben. Außerdem sollten es nur Oberstufenschüler sein. Das Interesse war sehr groß und so waren es bald über 20 Schüler (1 Schülerin), die sich für diese Sportart begeisterten. Auch Erzieherkollege Mag. Florian Oberhuemer schloß sich uns an.
Am 21.10.11  war es dann soweit. Die komplette Ausrüstung konnte man sich ausleihen. Um 19:45 Uhr trafen wir uns in der Eishalle. Herr Christian Salaberger, Erziehungsleiter für Red Bull U20,  stellte uns den Kontakt zu den U20 Spielern - Duller Christoph, Schettina Kevin, Zopf Philipp -  her, die sich bereiterklärten, uns beim ersten Mal zu coachen.
Zur Stärkung gab es für jeden von uns eine Red Bull Dose. Dann ging es ab in den Umkleideraum. Allein das Anziehen der Eishockeyausrüstung trieb uns die Schweißperlen ins Gesicht. Zum Start auf dem Eis bekam jeder Teilnehmer einen Schläger und es gab auch genügend Pucks zum Üben. Jeder konnte für sich herausfinden, wie sicher er auf dem Eis ist. Für viele war der Schläger eine Art Gleichgewichtshilfe. Dann die ersten Schüsse aufs leere Tor, gegen die Bande, Bodychecks, Zusammenstöße, Stürze.  Von Minute zu Minute wurde es einfacher, auf dem Eis zu laufen. Nach ca. 10 Minuten kamen die drei Spieler aus der U20 Red Bull Mannschaft dazu: sie stellten sich namentlich vor und erklärten uns die wichtigsten Regeln.
Dann teilten wir uns in zwei Mannschaften auf. Laut Definition ist Eishockey eine „Mannschaftssportart, die mit fünf Feldspielern und einem Torwart auf einer etwa 60 m langen und 30 m breiten Eisfläche gespielt wird. Ziel des Spiels ist es, eine kleine Hartgummischeibe, den Puck, in das gegnerische Tor zu befördern.“ In unserem Fall waren 7 Spieler auf dem Eis. Keiner wollte Torhüter sein. Die Red Bull Spieler blieben eher hinten und fungierten in der Abwehr. Alles sah bei ihnen so mühelos und easy aus. Sie spielten lediglich in Trainingsanzügen.
Jeder von uns versuchte denPuckin das gegnerische Torzu schieben oder zu schießen. Das gelang  aber nicht jedem von uns. Allein das Gleichgewicht zu halten oder abzubremsen war nicht so leicht.
„Eishockey gilt als sehr schnelle Mannschaftssportart und zudem sehr körperbetonter Sport, bei dem es auch zu handfesten Auseinandersetzungen zwischen den Spielern kommen kann. In der Regel werden diese Auseinandersetzungen schnell unterbunden und enden ohne Verletzungen“ heißt es weiter. Wir blieben ganz friedlich, aber Bodychecks erfreuten sich großer Beliebtheit.
Eishockey ist äußerst anstrengend, daher sollten die Spieler sehr oft wechseln. Das erfuhren wir am eigenen Leib. Am Ende waren wir geschafft aber zufrieden. Es war ein tolles Erlebnis für uns alle. Der nächste Termin ist schon festgelegt: 18.11.2011.
 
Günter Steiner
 

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