Berufsorientierungswoche in den 4. Klassen

Lukas Feuerhuber beim "Schnuppern" in der Fa. Eckelt

Im November fand auch heuer wieder die "BOBI-Woche" (Berufsorientierungswoche) der 4. Klassen statt. Sie soll dazu beitragen, dass die Schüler die richtige Entscheidung für die richtige Schul- und Berufslaufbahn bzw. den richtigen Handwerkszweig fällen. Laut Auswertung der Feedbackbögen hat diese Woche wieder viel Interesse geweckt und den Schülern einen besseren Einblick in die Berufswelt gewährt.


 

 

 

 

Michael Walkner (4a)  berichtet:

Montag:
Wir wurden in 8 kleinen Gruppen eingeteilt. Uns wurde gesagt, in welches Handwerk wir zu einer bestimmten Zeit gehen müssen. Zuerst besuchte meine Gruppe  die Maschinenbauwerkstatt. Wir durften sogar selber schweißen und auch eine eigene Spitze schmieden. Das machte wirklich Spaß.

Nach der Pause durften wir in die Mechatronik gehen. Dort erklärte uns der zuständige Lehrer etwas  über die Mechatronik. Uns wurde auch ein Roboter vorgeführt, der war toll. Danach durften wir ein Auto aus Widerständen löten. Das machte Spaß. Dann durften wir sogar ausprobieren, ob die eingebauten LED-Lampen leuchten.

Nach der Mittagspause gingen wir in die Tischlerei. Dort wurde uns auch zuerst etwas über das Tischlerhandwerk erzählt und dann frästen wir mit der CNC-Fräse ein Schneidbrett. Dieses durften wir danach mit dem Schleifpapier verschönern und am Ende noch nach Hause nehmen.

Dienstag:
Am Dienstag mussten wir uns einen Betrieb suchen, wo wir einen Tag den Betrieb richtig kennenlernen durften. Ich ging mit Matthias und Pascal zu KTM. Dort durfte jeder von uns ein eigenes Motorrad zerlegen. Zuerst schraubten wir das Hinterrad und dann das Vorderrad von den Achsen.
Dann war das Plastik an der Reihe (Kühlerspoiler, Tank, Kotflügel, Sitzbank, Heckflügel…) All dies mussten wir erstmals abschrauben. Danach kam der Auspuff herunter. Zum Schluss wurde noch das Federbein entfernt.
Nach einer kleinen Jausen Pause mussten wir es wieder zusammenbauen.
Dann war die Mittagspause. Ein ehemaliger Werkschulheimschüler zeigte uns die Kantine. Dort bekamen wir einen Schweinebraten.

Nach der Pause sollten wir von einem Motor den Kolben ausbauen. Als wir das hatten, mussten wir noch die Schaltwelle ausbauen und noch viele andere Dinge, sowie die Ölfilter den Kupplungsdeckel und die Zündung.  Danach durften wir den Motor wieder  zusammenbauen. Als wir mit unserer Führung fertig waren, zeigte mein Vater Matthias und mir noch die Entwicklung. Dort sahen wir die neuesten Modelle. Aber die müssen wir geheim halten. Wir sahen auch die Prüfstände. Dort  werden die Motorräder bis an ihre Grenzen gebracht. Das war sehr interessant.

Mittwoch:
Hier hatten wir eigentlich fast normale Stunden, aber die Lehrer erzählten uns ein wenig über ihre Berufe, welche sie schon einmal ausgeübt haben.
Doch dieser Tag hat mir nicht viel über diverse Berufe gebracht.

Donnerstag:
An diesen Tag fuhren wir zu der Berufsinformationsmesse (BIM)
Vier Lehrer begleiteten uns.
Zuerst zeigten sie uns alle Hallen und dann mussten wir selbständig einen Fragebogen ausfüllen. Dabei mussten wir zu verschiedenen Stationen gehen und diejenigen auf den diversen Ständen befragen. Als wir damit fertig waren, durften wir frei herumlaufen. Das war sehr toll. Wir gingen zu verschiedenen Stationen und sammelten Werbegeschenke. Das gefiel uns sehr. Wir bekamen sehr viele Werbegeschenke. Am Ende hatte ich sogar einen ganzen Rucksack  voll gesammelt. Danach bekamen wir von Herrn Kellner Steinmetz Informationen über Berufsorientierung. Dann fuhren wir wieder nach Hause.

Freitag:
Am Freitag fuhren wir zur Firma Palfinger. Das war eigentlich sehr interessant. Wir bekamen eine Führung: Zuerst sahen wir uns die Lehrwerkstatt an. Dort stand sogar ein Schweißroboter. Als wir dort alles angeschaut haben, gingen wir in die Produktion Halle. Dort war es sehr interessant, vor allem die Kantmaschine. Sie bog die Sechskantrohre und danach wurden diese noch verschweißt. Am Ende kamen sie noch zur Kontrolle, ob alles an ihnen stimmt. Das übernahm ein Roboter, dieser war sehr interessant.
Nach der Fertigung der Rohre wurden sie noch lackiert. Das geschah in riesige Säurebecken. Die Farbe konnte je nach Bestellung in weniger als 5 min. verändert werden. Doch die meisten sind rot.
Dann sahen wir uns noch mehrere Hallen an, in denen die Kräne immer weiter zusammengeschraubt wurden, bis sie zum Schluss fertig waren.
Doch dann kam noch der Prüfstand, wo die Kräne auf die höchste Belastung geprüft wurden. Vorher sahen wir uns noch das Ersatzteillager an. Das war ein toller Tag.


Samstag:
Am Samstag hatten wir im Studio verschiedene Präsentationen von verschiedenen Berufswelten. Einige Eltern stellten ihren beruflichen Werdegang vor und ihren derzeitigen Beruf.

Diese Woche hat mir wahnsinnig viel Spaß gemacht. Auch weiß ich jetzt sicher, welches Handwerk ich wählen möchte, nämlich Maschinenbautechnik.




 

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